Wann kommt der Frühling

Dienstag, Januar 20, 2009

Limburg

Da der Winter bei uns noch voll in Aktion ist,


moechte ich Euch heute nach Limburg und ins Kannenbaecker-
land entfuehren.
Ein kurzer Kommentar...
1 Autostunde von uns entfernt liegt die schoene Stadt
Limburg an der Lahn.


Romantische Gassen schlaengeln sich hoch
und runter...


hier geht es hoch zum Limburger Dom.. ein



ganz schoener Anstieg und fuer September sehr warm...




Endlich sind wir oben.....


angekommen am Limburger Dom.
Ich moechte Euch kurz ueber die Enstehung, des Limburger
Domes berichten.
Zu seiner Baugeschichte;
Die 1. Kirche auf dem Limburger Felsen wurde um das Jahr
910 durch Graf Kurzbold errichtet. Zu Ehren wird heute noch
jaehrlich ein Gedaechnisgottesdienst abgehalten.

Das Datum der Grundsteinlegung des heutigen Doms ist nicht bekannt.
Holzuntersuchungen geben jedoch Aufschluss über die Baudaten.
Die Schätzungen gehen davon aus, dass der Baubeginn
zwischen 1175 und 1200 war.



Der Dom ist eine dreischiffigeBasilika, die spaetromanische und fruehgotische Elemente verbindet. Er verfügt über eine westliche Vorhalle und einen halbrunden Chor mit Chorgang. Die äußeren Ausmaße muten mit 54,5 m Länge und 35,4 m Breite eher bescheiden an. Doch der Baukörper ist reich gegliedert, und aus ihm wachsen sieben Türme heraus. Die Sieben steht für die Anzahl der Sakramente. Die größten dieser Türme ragen mit 37 m Höhe an der Westseite empor und bilden die markante Doppelturmfassade. Solche Doppelturmfassaden findet man im Rheinland oft, beispielsweise in Xanten, Andernach oder Koblenz. Der spitze Vierungsturm überragt mit einer Höhe von 66 m alle anderen Türme und bildet die Mitte des Baukörpers. Diese Höhe erhielt er nach einem Blitzeinschlag 1774, als der Turm um 6,5 m erhöht wurde. Die Ecktürme am südlichen Querhaus wurden erst 1863 errichtet.





es wird immer noch restauriert....


nach der Restaurierung kamen diese alten
Wandgemaelde zum Vorschein.
Sie sind sehr alt....



Geburt Christi, Chorfenster von Hubert Spierling 1994





ein Blick von oben..






auf der Westempore die Orgel von J. Klais 1978


nach einem ca. 70 minuetigen Rundgang durch
den Limburger Dom, schlendern wir
noch etwas durch die..


Alt Stadt*...



und fahren weiter ins

Kannenbaeckerland, es ist eine Bezeichnung

für eine Region im unteren Westerwald zwischen Montabauer

und dem Rhein. Aufgrund des dort verbreitet

vorkommenden Ton ist es ein Zentrum derKeramikindustrie.

Der Name ist abgeleitet von der Bezeichnung „Kannenbaecker“

für die hier angesiedelten Toepfer... und statten dem Museum

einen Besuch ab.

Schaut euch die schoenen Kunstsammlungen an,

ohne Kommentar...



























Nun sind wir am Ende angekommen und hoffe die kleine Rundreise
hat Euch gefallen.




Kommentare:

Jutta hat gesagt…

Hallo Waltraud
Ah, heute bin ich einmal die erste mit meiner Meinung. Weißt du ich als Österreicherin bin eine totale Ahhängerin von Backsteinhäuser, dass heißt doch so, oder ? Der Dom , so etwas interessantes habe ich noch nie gesehen.Muss eine Wahnsinnsplagerei damals für diese Menschen gewesen sein , die so etwas erbauen (mussten ).
Du hast dir wirklich große Mühe mit diesen Post gemacht, danke.Ich freue mich immer über solche Bilder , wenn ich mit auf Reisen gehen kann.
Komme ja seid meiner Ma.Op nirgends mehr hin.
LG Jutta

Fuchsienrot hat gesagt…

Hallo Waltraud,
Wir haben auch etwa eine Stunde Fahrzeit bis nach Limburg, wenn auch von der anderen Richtung. Da hätten wir uns ja glatt mal treffen können! Das wäre ja schön gewesen. :-) Jetzt wo ich deinen tollen Post ansehe, müssen wir aber wirklich auch mal dorthin fahren. Die Altstadt ist sehr idyllisch und deine Dombilder sind gigantisch! Auch das Kannenbäckerland scheint sich zu lohnen. Ein ganz toller Post, Waltraud.
LG
Angelika

stadtgarten hat gesagt…

Limburg ist wirklich immer wieder einen Besuch wert, und obwohl es von hier aus ja noch näher ist, komme ich doch nur sehr selten mal dorthin. Man kann dort auch sehr schön einkaufen und der Spaziergang an der Lahn entlang ist auch toll.
Deine Bilder sind klasse, vor allem auch die Innenaufnahmen aus dem Dom. Da war ich ja schon ewig nicht mehr drinnen. Aber es ist ja oft so, dass was man vor der Türe hat, sieht man seltener als das was weit weg ist. Ist schon komisch!
Im Kannebäcker Land war ich, ehrlich gesagt, noch nie, aber das wäre auch mal was für einen Sonntagsausflug.
Und wenn Du mal wieder in Richtung Limburg fährst und dann noch ein bißchen weiter in Deine alte Heimat, dann melde Dich doch mal vorher, vielleicht können wir ja mal einen Kaffee zusammen trinken.
Liebe Grüße, Monika

blumenfee57 hat gesagt…

Ein toller Ausflug, an dem ich teilnehmen konnte. Da kommen bei mir auch Erinnerungen auf, denn (lang lang ist`s her) war ich mit meiner Abschlußklasse in Limburg und Marburg. Ein altes Album ist noch voll mit solch schönen Fotos von den beiden Städten und dem Dom.

LG Charlotte.

Barbara hat gesagt…

Mir gefallen diese alten Fachwerkhäuser sehr, die so oft etwas schief in der Gegend stehen und wahrscheinlich tausende von Geschichten erzählen könnten. Limburg würde mir bestimmt gefallen. Und dann zeigst du noch einen spannenden Kontrast, diese modernen Ausstellungsstücke im Töpfermuseum. Danke für diese "Reise" in die Vergangenheit und Gegenwart!
Liebe Grüsse,
Barbara

Bella hat gesagt…

es geht mir wie Fuchsienrot, auch eine Stunde entfernt und jetzt will ich diese schönen alten Fachwerkhäuser auch mal in natura sehn.
LG Bella

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